Meldungsarchiv     2013

02.05.2013 - 31.05.2013  

Deutscher Ärztetag: GOÄ-Novelle ohne weitere Verzögerungen gefordert

Als Übergangslösung erwarten die Delegierten einen Inflationsausgleich. Weil der Punktwert der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) seit 1996 unverändert ist und die Inflation in Deutschland seither 30,4 Prozent beträgt, müsse der GOÄ-Punktwert umgehend um genau diesen Prozentsatz angehoben werden.

Fr. 31.05.2013  

116. Deutscher Ärztetag beschließt Stärkung der ambulanten Weiterbildung

Das neue Weiterbildungskonzept sieht vor, dass Weiterbildungsinhalte in begrenztem Umfang auch durch eine tage- oder stundenweise Tätigkeit an einer anderen Weiterbildungsstätte erlernt werden können – zum Beispiel neben der Tätigkeit im Krankenhaus an einem oder einem halben Tag pro Woche in der Praxis eines niedergelassenen Facharztes.

Fr. 31.05.2013  

Grünes Licht für die ambulante HBO-Therapie bei Diabetischem Fußsyndrom?

Nach Urteil des Bundessozialgerichts müssen gesetzliche Krankenkassen bei drohender Amputation die ambulante Sauerstoffüberdrucktherapie bezahlen. Der Verband Deutscher Druckkammerzentren e.V. lobte die Entscheidung, weil sie dabei helfen könne, die hierzulande hohe Amputationsrate zu senken.

Mo. 27.05.2013  

Multiresistente Erreger im Krankenhaus – Doppelt so viele Infektionen wie in 2007!

Die Krankenkasse hkk hat in ihrem „hkk-Gesundheitsreport“ aktuelle Zahlen zur Infektionsrate mit multiresistenten Keimen in regionalen Krankenhäusern vorgestellt. Demnach haben sich die Infektionsraten seit 2007 verdoppelt. Die Kasse sieht dringenden Handlungsbedarf und empfiehlt die Niederlande und Skandinavien als Vorbilder.

Mo. 27.05.2013  

BDC: „Niedergelassene Chirurgen wollen Ausbildung der Assistenz-Ärzte zum Teil aus eigener Tasche zahlen“

Niedergelassene Chirurgen wollen für die Weiterbildung des Nachwuchses jetzt Teile ihres eigenen Honorars zur Verfügung stellen, so das Ergebnis einer Umfrage unter Ärzten des Berufsverbandes Deutscher Chirurgen (BDC). Diese Umfrage war allerdings nicht mit dem BNC als Verband der niedergelassenen Chirurgen abgestimmt und konterkariert nach Auffassung des BNC-Präsidenten Dr. Dieter Haack auch eine Reihe von Anträgen bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer.

Fr. 24.05.2013  

Ärzte-Umfrage: Überwältigende Mehrheit gegen Bürgerversicherung

Das Magazin „Focus Money“ hat zwischen April und Mai 2013 niedergelassene Ärzte nach ihrer Meinung zur geplanten Bürgerversicherung gefragt. 87 Prozent der Befragten lehnten sie ab, weil sie einen verstärkten Druck zu budgetieren und medizinische Leistungen zu rationieren befürchten. Der Bundesverband Private Krankenversicherung (PKV) sieht sich durch die Umfrage in seiner Ablehnung der Bürgerversicherung bestätigt.

Fr. 24.05.2013  

Studie zeigt: Vollnarkose erhöht das Risiko für Demenzentwicklung nicht

Nach einer Operation unter Vollnarkose treten manchen älteren Patienten vorübergehend Gedächtnisprobleme auf. Eine aktuelle Studie zeigt, dass diese Patienten dennoch kein höheres Demenzrisiko haben als andere Personen – selbst wenn sie mehrmals unter Vollnarkose operiert wurden.

Fr. 17.05.2013  

BDC fordert transparente Arztrechnung – für alle Patienten

Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) fordert eine grundlegende Veränderung im medizinischen Abrechungswesen. Jeder Patient, ob gesetzlich oder privat versichert, sollte nach Abschluss der Behandlung eine transparente, verständliche Rechnung erhalten. Eine neue Gesetzes-Regelung müsste dies schnellstmöglich zur Pflicht für jede Praxis und jede Klinik machen.

Mi. 15.05.2013  

KV-Vertreterversammlung in Nordrhein: Fachärzte protestieren mit echtem Sarg

Vor Beginn der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) am 8. Mai 2013 haben Fachärzte mit einem echten Sarg und Leichenwagen vor dem Gebäude der KVNo protestiert. Dass die KVNo den Sarg mit polizeilicher Unterstützung entfernen ließ, findet der ANC-Vorsitzende Dr. Manfred Weisweiler schlicht „uncool“.

Mi. 15.05.2013  

IGES-Studie: Bürgerversicherung würde mittlere und hohe Einkommen belasten

Private Haushalte mit hohem Einkommen müssten mit jährlichen Einbußen von bis zu 8.000 Euro ihres Nettoeinkommens rechnen, wenn GKV und PKV zusammengelegt werden. Zu diesem Ergebnis kommt das IGES-Institut in seiner Studie „Gerecht, nachhaltig, effizient – Studie zur Finanzierung einer integrierten Krankenversicherung“, die im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und des Verbraucherzentrale Bundesverbandes erstellt wurde.

Mi. 15.05.2013  

Meta-Analyse zur Hypnose hilfreich bei chirurgischen Eingriffen

Hypnose lindert Schmerzen, reduziert die psychische Belastung und fördert die Genesung, wie das Universitätsklinikum Jena mit Blick auf eine aktuelle Metastudie berichtet, für die über 30 Einzelstudien mit knapp 2.600 Patienten ausgewertet wurden.

Fr. 10.05.2013  

Tag der Niedergelassenen am 5. Juni: Neue Models für die KBV-Kampagne gesucht

Niedergelassene Ärzte, die sich für die Kampagne ablichten lassen und ein eigenes Plakat im Kampagnen-Look haben möchten, können sich am 5. Juni im Rahmen des Hauptstadtkongresses Gesundheit in Berlin am Stand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung fotografieren lassen.

Fr. 10.05.2013  

„Von Chirurgen für Chirurgen“: Qualitätsoffensive der DGAV

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) hat ein Dokumentationssystem entwickelt, mit dem Risiken und Komorbiditäten von Patienten erfasst werden können, damit eine risikoadjustierte Datenerfassung erfolgen kann. Ziel ist es, Mortalität und Komplikationsraten zu senken.

Mi. 08.05.2013  

DGCH fordert mehr Geld und Unterstützung für die chirurgische Forschung

Den Bundesministerien für Forschung und Gesundheit hat die DGCH angeboten, ein Netzwerk fachübergreifender Expertisen in der Implantatforschung aufzubauen. Dieses Netzwerk soll ausdrücklich auch die niedergelassenen Chirurgen einschließen.

Do. 02.05.2013  

SpiFa veröffentlicht Wahlprüfsteine: „Gesundheitspolitik für die Menschen“

Im Vorfeld der Bundestagswahl hat der Spitzenverband Fachärzte (SpiFa) ein Positionspapier sowie Wahlprüfsteine mit Fragen an die Parteien zur Gesundheitspolitik veröffentlicht. Eine der wichtigsten Forderungen lautet: „Wir brauchen wieder mehr Vertrauen in die Verantwortung der Ärzte.“

Do. 02.05.2013  
   
Artikel älteren Datums finden Sie hier.