TED-Umfrage beim Hauptstadtkongress: Mehr als die Hälfte glaubt an eine erfolgreiche Gesundheitspolitik



In Berlin wurde gestern (5. Juni 2013) der Hauptstadtkongress Gesundheit eröffnet. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zog in seiner Rede zur Eröffnung des Hauptstadtkongresses eine positive gesundheitspolitische Bilanz der ausklingenden Legislaturperiode. „Laut Umfragen sind die Deutschen mit ihrer Gesundheitsversorgung so zufrieden wie nie. Das ist ein gutes Zeichen“, sagte er bei der Eröffnungsveranstaltung.

Erstmals hatten die Besucher der Eröffnungsveranstaltung des Hauptstadtkongresses die Gelegenheit zur interaktiven Teilnahme. Sie wurden mit Hilfe einer TED-Umfrage um ihre Einschätzung und Meinung zu den auf dem Podium diskutierten Themen gebeten. Den größten Reformbedarf sahen die rund 2.000 Anwesenden im Publikum in der Finanzierung der medizinischen Versorgung (33,47 %), gefolgt von der Pflege (28,77 %) sowie Gesundheitsversorgung und Qualität (23,1 %). Überwiegend (57,67 %) war das Publikum der Meinung, im Gesundheitswesen werde zu viel Geld verschwendet. 37,86 % fanden dagegen, dass es eher nicht zutrifft. 4,47 % des Publikums waren der Meinung, dass im deutschen Gesundheitssystem keinesfalls zu viel Geld verschwendet wird. Trotz aller Probleme glaubt mehr als die Hälfte der Teilnehmer (56,6 %), dass es der Politik dennoch gelingen wird, längerfristig eine gute Gesundheitsversorgung für alle sicherzustellen.

Im nächsten Chirurgen Magazin, das in Kürze erscheint, finden Sie einen ausführlichen Bericht über die Eröffnungsveranstaltung mit politischer Podiumsdiskussion.

Mehr Informationen finden Sie unter
www.hauptstadtkongress.de
 

 
 
Antje Thiel

06.06.2013