Forschungsauftrag zur Mengenentwicklung im Krankenhaus vergeben



Warum werden in Krankenhäusern seit Jahren immer mehr Leistungen erbracht, obwohl die demographische Entwicklung nur ein Drittel des Anstiegs erklärt? Dieser Frage geht ein gemeinsamer Forschungsauftrag des GKV-Spitzenverbandes, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dem Verband der privaten Krankenversicherung nach. Wie der GKV-Spitzenverband mitteilte, hat das Center for Health Economics der Universität Hamburg (hche) unter der Leitung von Prof. Dr. Jonas Schreyögg ( Lehrstuhl Management im Gesundheitswesen) den Zuschlag für die Umsetzung des vom Gesetzgeber angestoßenen Forschungsauftrags zur Mengenentwicklung im Krankenhaus hat erhalten. Erste Forschungsergebnisse werden den Angaben zufolge im Sommer 2014 erwartet.

In seiner aktuellen Meldung erklärt der GKV-Spitzenverband die Grundsätze der Fallpauschalen-Abrechnung im Krankenhaussektor – und liefert damit gleichzeitig eine mögliche Erklärung für den ungebremsten Kostenanstieg in den Kliniken: „Je mehr Patienten ein Krankenhaus behandelt, desto mehr Einnahmen erzielt es. Eine maximale Begrenzung der Erlöse gibt es im Krankenhausbereich nicht. Jährlich steigen Fallzahl und Schwere der Fälle im Krankenhausbereich um ca. 3 Prozent.“

Die vollständige Meldung des GKV-Spitzenverbandes finden Sie hier:
www.gkv-spitzenverband.de
 

 
 
Antje Thiel

24.07.2013