GKV-Spitzenverband präsentiert „Zukunftsmodell gesetzliche Krankenversicherung“



Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung braucht keinen Vergleich mit anderen Gesundheitssystemen der Welt zu scheuen. Darauf hat der GKV-Spitzenverband heute (1. Juli 2013) in einer Pressekonferenz hingewiesen. Dabei präsentierte der Verband ein vergangene Woche beschlossenes Positionspapier, in dem notwendige Veränderungen und Weiterentwicklungen der gesetzlichen Krankenversicherung beschrieben werden. So muss sich die konkrete gesundheitliche Versorgung nach Auffassung von Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, zukünftig „viel stärker an dem Nutzen für die Patienten messen lassen“. Die Aufgabenliste für die neue Bundesregierung reiche „von Nutzenbewertungen bei riskanten Medizinprodukten bis zur Möglichkeit einzelner Qualitätsverträge zwischen Kassen und Kliniken“.

Die vier Strukturprinzipien der gesetzlichen Krankenversicherung – bedarfsgerechte Versorgung, Solidaritätsprinzip, Sachleistungsprinzip und Steuerung durch Selbstverwaltung – seien Garanten für ein leistungsfähiges Gesundheitssystem und müssten die Leitplanken für Reformen in der nächsten Legislaturperiode sein. Hinzu komme das vom Sozialgesetzbuch vorgeschriebene Wirtschaftlichkeitsgebot. Christian Zahn, alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates des GKV-Spitzenverbandes, erklärte: „Weder ein staatliches noch ein rein marktwirtschaftliches Gesundheitssystem können eine vergleichbare hochwertige und bezahlbare Versorgung sicherstellen.“

Mehr Informationen zum GKV-Positionspapier und zur Pressekonferenz finden Sie hier:
www.gkv-spitzenverband.de.
 

 
 
Antje Thiel

01.07.2013