Medizinische Fachartikel 2008 - 2010  

Sportlerleiste: Weiche Leiste oder Hernie – was denn nun bitte?            Download als PDF-Datei

Trainings- oder Wettkampfpausen aufgrund von Leistenbeschwerden sind im Leistungssport an der Tagesordnung. Rasch wird die Verlegenheitsdiagnose „weiche Leiste“ gestellt, obwohl es sich in den meisten Fällen um beginnende oder nicht entdeckte Hernien handelt.

Do. 21.10.2010

Chronischer Leistenschmerz: Differenzierte Spurensuche in einer komplexen Region

Chronische Leistenschmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität bei allen Patienten, bei Profi- und Amateursportler darüber hinaus auch die sportliche Einsatzfähigkeit. Die Diagnostik erfordert mitunter kriminalistischen Spürsinn und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen.

Do. 21.10.2010

„Tailored approach“ in der ambulanten Hernienchirurgie: sinnvoll und notwendig?

Offen oder endoskopisch, mit oder ohne Netz, flache oder dreidimensionale Netze, Netzmaterial und Netzstruktur, Nervenmanagement, Netzfixation, ambulant oder stationär… in der Hernienchirurgie gibt es viele offene Fragen, die trotz praktikabler Algorithmen patientenindividuelle Antworten erfordern.

Do. 21.10.2010

Proktologie: Symposiumsbericht – Treffen von Enddarm-Spezialisten auf hohem Niveau

300 Teilnehmer besuchten das interdisziplinäre 4. Symposium „Aktuelle Proktologie“ des Proktologischen Zentrums Berlin am 8. Mai 2010. Geboten wurde ein breites Themenspektrum von perianalen Hauterkrankungen über Analhygiene bis hin zu Strategien der Hämorrhoiden-, Divertikulitis- und Fistel-Chirurgie.

Mo. 06.09.2010

Arthroskopie: Kreuzbandchirurgie aus der Sicht eines niedergelassenen Chirurgen

Teil 2: Fehler bei der VKB-Plastik, HKB-Plastik, Kasuistiken. Die Kreuzbänder zählen zu den kräftigsten Bändern des menschlichen Körpers und sind die zentralen Stabilisatoren des Kniegelenkes. Dennoch sind die Probleme des vorderen und hinteren Kreuzbandersatzes nicht umfassend gelöst.

Mo. 06.09.2010

Chirurgen Magazin: Ausführlicher Leserbrief zur Wiederaufbereitung von Einmalprodukten

An der Wiederaufbereitung von Einmalprodukten scheiden sich die Geister: Während CM-Autor Frank Cebulla sie in vielen Fällen für hygienisch vertretbar hält, warnt Dr. Hans Haindl in einem Leserbrief vor Infektionen infolge der Wiederaufbereitung.

Mo. 06.09.2010

Hygiene: Ist die H1N1-Impfung nur mit Sicherheitskanülen zulässig?

Dr. Ernst Tabori vom Beratungszentrum für Hygiene (BZH) des Universitätsklinikums Freiburg erklärt, wer aufgrund welcher Gesetze und Vorgaben über die eingesetzten Materialien bei der H1N1-Impfung entscheidet.

Mo. 21.06.2010

Praxishygiene: Wiederaufbereitung von Einmalprodukten – Argumente zur differenzierten Bewertung

Über die Wiederaufbereitung von „Einweg“-Medizinprodukten wird weiterhin sehr emotional gestriten. Im Interesse der Patientensicherheit und der Wirtschaftlichkeit wäre eine nüchterne Diskussion sinnvoll– denn eine Differenzierung in Einweg- und Mehrwegprodukte ist wissenschaftlich nicht haltbar.

Mo. 21.06.2010

Arthroskopie: Kreuzbandchirurgie aus der Sicht eines niedergelassenen Chirurgen

Die Kreuzbänder zählen zu den kräftigsten Bändern des menschlichen Körpers und sind die zentralen Stabilisatoren des Kniegelenkes. Dennoch sind die Probleme des vorderen und hinteren Kreuzbandersatzes nicht umfassend gelöst. Teil 1: Epidemiologie, Historie, Anamnese, Diagnostik und VKB-Plastik.

Mo. 21.06.2010

Bundeskongress: Abstracts der Fachvorträge – Neues aus Forschung und Praxis

Von A wie „ambulante Chirurgie im Alter“ bis Z wie „Zukunftsperspektiven in der Endoprothetik“: Hier finden Sie Zusammenfassungen ausgewählter medizinischer Fachvorträge aus dem umfangreichen Programm des 12. Bundeskongresses der niedergelassenen Chirurgen vom 5.bis 7. März 2010 in Nürnberg.

Di. 11.05.2010

Fußchirurgie: Neue Operationsstrategien und -techniken in der Rheumafußchirurgie

Teil 2: Moderne Vorfußchirurgie. Nach gelenkerhaltenden Ostoetomien an den Kleinzehen und der Korrektur der rheumatischen Vorfußdeformität an den Zehen 2 bis 5 nach Stainsby kann der Patient den Fuß normal abrollen, was die Gangmechanik im Vergleich zu älteren Operationsmethoden verbessert.

Di. 11.05.2010

Praxishygiene: Nicht Mangel an Vorschriften, sondern Mangel an Disziplin gefährdet Patienten
Niedergelassene Chirurgen haben es immer schon geahnt: Das Risiko für operationsbedingte Komplikationen wie etwa postoperative Wundinfektionen wird vor allem von der Dauer des Eingriffes, dem Körpergewicht des Patienten und konzentriertem Arbeiten des Operationsteams beeinflusst.
Di. 11.05.2010

Impfschutz: Neue und saisonale Influenza – Nach der Grippe ist vor der Grippe!

Die Zahl der Neuerkrankungen an der Neuen Influenza (H1N1) ist seit Anfang Dezember 2009 in Deutschland gesunken. Die Verbreitung hatte zu dem Zeitpunkt einen (ersten) Scheitelpunkt erreicht. Dem Robert Koch-Institut wurden bis zum 26. Januar 2010 gemäß Infektionsschutzgesetz 220.917 Fälle übermittelt. Die Zahl der Todesfälle ist bis zu diesem Zeitpunkt auf 199 gestiegen.

Fr. 19.02.2010

Fußchirurgie: Ambulante Chirurgie bei Hallux valgus, Mittelfußfraktur und Achillessehnenruptur

Die Indikation für ein operatives Vorgehen sollte großzügig gestellt werden: Nur so kann der Chirurg den Patienten einen langen Leidensweg und kostspielige oder gar schädliche konservative Therapieversuche ersparen, für deren Nutzen es bislang noch keine wissenschaftliche Evidenz gibt.

Fr. 19.02.2010

Fußchirurgie: Neue Operationsstrategien und -techniken in der Rheumafußchirurgie

Teil 1: Moderne Vorfußchirurgie. Die Technik nach Tillmann mit Resektion der Mittelfußköpfchen und Großzehen-Resektions-Interpositions-Arthroplastik ist nicht mehr zeitgemäß. Moderne Rekonstruktionskonzepte haben vor allem die Stabilisierung des ersten Vorfußstrahles zum Ziel.

Fr. 19.02.2010

Sportverletzungen: Kasuistik: Abriss der Apophyse des Tuber ischiadicum

Für die Behandlung von Apophysenabrissen im Jugendalter gibt es keine Leitlinien oder klaren Empfehlungen. Der vorliegende Fall eines Abrisses des Os ischii zeigt, dass selbst bei einer Dislokation und Distanz der Avulsion von einem Zentimeter eine konservative Therapie der operativen vorzuziehen ist.

Do. 17.12.2009

Kreuzbandplastik: Vorteil der Doppelbündel-Technik?
Kurzbericht vom Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2009.
Do. 17.12.2009

Knochenheilung: Dopingmittel Epo als Stimulans?
Kurzbericht vom Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2009.
Do. 17.12.2009

Sprunggelenkfraktur: Bis wann ist es eine Anfänger-OP?
Kurzbericht vom Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2009.
Do. 17.12.2009

Kreuzbandplastik: VKB-Plastik auch jenseits der 40?
Kurzbericht vom Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2009.
Do. 17.12.2009

Knorpelersatz: Welche Methode macht das Rennen?
Kurzbericht vom Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2009.
Do. 17.12.2009

Patellafraktur: Gute Langzeitergebnisse bei 80 Prozent der Fälle?
Kurzbericht vom Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2009.
Do. 17.12.2009

Diabetischer Fuß: Bühne frei für das alte Misstrauen zwischen Chirurg und Internist?

Traditionell wird der Chirurg bei der Behandlung eines diabetischen Fußsyndroms erst zu Rate gezogen, wenn der Fuß ganz oder teilweise amputiert werden muss. Dabei muss der chirurgische Einsatz viel früher beginnen - zum Wohle des Patienten, der interdisziplinären Kooperation und der chirurgischen Reputation.

Mi. 21.10.2009

Wundbehandlung: Adäquate lokale und systemische Therapie bei chronischen Wunden

In der Behandlung chronischer Wunden werden häufig die zugrundeliegenden Prinzipien des modernen Wundmanagements missachtet. Angesichts steigender Fallzahlen, einer schwierigen Versorgungslage und inadäquater Vergütung gilt es, die Patienten möglichst strukturiert und effizient zu behandeln.

Mi. 21.10.2009

Wundbehandlung: Moderne Vernetzungsstrukturen am Beispiel des Wundzentrum Hamburg e.V.

Eine erfolgreiche Wundbehandlung basiert auf der korrekten Diagnose, dem phasengerechten Einsatz geeigneter Wundauflagen, der kompetenten chirurgischen Therapie - und der interdisziplinären sowie interprofessionellen Zusammenarbeit. Eine solche Kooperation gelingt im Hamburger Wundnetz bereits seit 2001.

Mi. 21.10.2009

Wundbehandlung: In und out – Aktuelle Goldstandards im Wundmanagement

Mit der Lokaltherapie erreicht man nur die Spitze des Eisbergs, vor Beginn der lokalen Wundbehandlung müssen nach Auffassung des Hamburger Wundexperten Werner Sellmer zunächst die umfassende Diagnostik, die Klärung der Krankheitsursachen und der wunderhaltenden Faktoren stehen.

Mi. 21.10.2009

Hernienchirurgie: Frisch gedruckte EHS-Leitlinien zur Behandlung von Leistenbrüchen

Die evidenzbasierten Empfehlungen der European Hernia Society (EHS) berücksichtigen relevante Literatur bis einschließlich Mai 2008 und gelten bis Ende 2011. Die Leitlinien geben Chirurgen Orientierung bei der Anamnese, klinischen Untersuchung, Differenzialdiagnostik, Diagnose und Behandlung von Leistenhernien.

Mi. 21.10.2009

Minimal invasive Chirurgie: Narbenfreies Operieren durch natürliche Körperöffnungen – was ist gesichert?

Noch sind es nur wenige spezialisierte Zentren, an denen Operateure die „Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery“ (NOTES) einsetzen um das Zugangstrauma zum Bauchraum zu minimieren. Doch die Begeisterung für die neue Technik wächst – und die Bedenken schwinden.

Mo. 24.08.2009

Proktologie: Interdisziplinärer Erfahrungsaustausch zum Thema Enddarmerkrankungen auf hohem Niveau

Am 9. Mai 2009 fand das dritte Symposium „Aktuelle Proktologie“ des Proktologischen Zentrums Berlin statt. Mehr als 300 Teilnehmer verschiedener Fachrichtungen kamen ins „Kaiserin-Friedrich-Haus“ auf dem Gelände der Charité um sich zur Diagnostik und Therapie von Enddarmerkrankungen fortzubilden.

Mo. 24.08.2009

Jahrestagung der Deutschen Herniengesellschaft (DHG): „Ja, aber…!“ – Einsatz von Antibiotika in der Hernienchirurgie

Vom 19.-20. Juni 2009 fand in Neuss die 7. -Jahrestagung der Deutschen Herniengesellschaft statt. Mehr als 350 Chirurgen aus Klinik und Praxis erlebten ein interessantes und inspirierendes wissenschaftliches Programm mit dem Schwerpunkt „Die infizierte Bauchwand“.

Mo. 24.08.2009

Hernienchirurgie: Online-Operationsregister für mehr Transparenz und Qualität

Trotz hoher Inzidenzraten sind die Ergebnisse in der Hernienchirurgie nicht zufriedenstellend. Ein neues internetbasiertes Qualitätssicherungsprogramm für die gesamte Hernienchirurgie soll nun die Qualität der -Patientenversorgung verbessern und valide Daten für die Versorgungsforschung erheben.

Mo. 24.08.2009

Alterschirurgische Kasuistik: Ausgebrochene Osteosynthese bei 84-jähriger ambulant operierter Patientin

Das bloße Alter ist kein limitierender Faktor beim ambulanten Operieren. Wohl aber mangelnde Compliance und eine unzureichende Kommunikation der postoperativen Auflagen gegenüber anderen Ärzten und Therapeuten. Im Zweifelsfall sollte der ambulante Operateur sich nicht auf Kompromisse einlassen.

Mo. 24.08.2009

Schumpelick beim 126. DGCH-Kongress: „Je mehr Technik wir nutzen, desto mehr müssen wir Arzt sein“

Nicht die Ökonomisierung bringe den Medizinbetrieb weiter, sondern die Optimierung der Technik, erklärte Professor Volker Schumpelick, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) bei der Eröffnung des DGCH-Jahreskongresses am 28. April 2009 in München. Der Kongress stand in diesem Jahr unter dem Leitthema „Humanität durch Technik“.

Mi. 24.06.2009

Schulterchirurgie: Supraspinatussehnenrupturen – Wann, was, wie? Strategie, Technik und Ergebnisse

Die differenzierte Therapie symptomatischer Supraspinatussehnenrupturen liefert sehr gute funktionelle Ergebnisse. Aufgrund des besseren postoperativen Schmerzmanagements sowie einer frühzeitigen Physiotherapie sollten Rotatorenmanschettenrekonstruktionen weiterhin stationär erfolgen.

Mi. 24.06.2009

Hygiene: Dokumenationsbögen bei Bowie-Dick-Test – Wie lange muss ich sie aufbewahren?
Dr. Ernst Tabori
Mi. 24.06.2009

Hygiene: Klassifizierung von Tupfern als „Sondermüll“ und Verdunkelung des OP-Saales

Dr. Ernst Tabori ist Ärztlicher Leiter für Bauhygiene und ambulantes Operieren im Beratungszentrum für Hygiene (BZH) in Freiburg. Er berät unsere Leser in allen Fragen der Praxishygiene und Infektionsprophylaxe.

Di. 28.04.2009

11. Bundeskongress der niedergelassenen Chirurgen: Abstracts der Fachvorträge

Zusammenfassungen ausgewählter Fachvorträge aus dem umfangreichen Programm des
11. Bundeskongresses der niedergelassenen Chirurgen vom 5. bis 7. März 2009 in Nürnberg.

Di. 28.04.2009

Fußchirurgie: Zehn Jahre Erfahrung mit der ambulanten Operation des Hallux valgus nach Stoffella

Fazit nach über 400 ambulanten Operationen des Hallux valgus nach Stoffella: durchweg positive Erfahrungen mit dieser Form der Umstellungsosteotomie. Die Patienten können den Fuß rasch wieder belasten, eine lange Ruhigstellung ist nicht erforderlich, das Thromboserisiko ist entsprechend gering.

Di. 28.04.2009

Fußchirurgie: Die distale Neuropathie als Wegweiser für die Therapie knöcherner Fußverletzungen

Die Behandlungskonzepte von Frakturen am Fuß richten sich nach dem Ausmaß der Weichteilschäden, Frakturmuster, Ergebnis der operativen Versorgung, Stabilität und den individuellen Fähigkeiten des Patienten. Ein wesentlicher Faktor für den Verlauf ist eine Störung der peripheren Nervenfunktion.

Di. 28.04.2009

Hygiene: Sind sterile Tupfer und Kittel wirklich ein Muss bei Injektionen und Punktionen?

Dr. Ernst Tabori ist Ärztlicher Leiter für Bauhygiene und ambulantes Operieren im Beratungszentrum für Hygiene (BZH) in Freiburg. Er berät unsere Leser in allen Fragen der Praxishygiene und Infektionsprophylaxe.

Mo. 23.02.2009

Hernienchirurgie: Unzählige Methoden und immer neue Materialien – doch was wissen wir wirklich?

Bei den 3. Berliner Hernientagen diskutierten 300 Chirurgen aus Klinik und Praxis über optimale OP-Methoden, Techniken zur Schmerzvermeidung und die Anforderungen an neue Netzmaterialien. Und stellten einmal mehr fest, dass jeder Erkenntnisgewinn unzählige neue Fragen aufwirft.

Mo. 23.02.2009

Wundbehandlung: Rascher Wundverschluss dank VAC – doch bei der Abrechnung bleiben die Kassen stur

Vertragsärzte können die Vakuumversiegelung bei chronischen Wunden nicht abrechnen. Auch Einzelfallentscheidungen der Kassen fallen in der Regel negativ aus, wie Ärzte des Netzes „HaffNet“ in Vorpommern trotz ihrer guten Erfahrungen mit der Methode immer wieder feststellen müssen.

Mo. 23.02.2009

Proktologie: Stuhlinkontinenz - Diagnostik und Therapie in der Praxis

Teil 2 - Therapie
Die Behandlung der Stuhlinkontinenz ist eine Domäne der konservativen Therapie. Erst wenn eine Umstellung der Ernährungs- und Stuhlgewohnheiten, Beckenbodentraining und gezielte Sphinkterstimulation ohne Erfolg bleiben, sollte der Proktologe auch operative Therapieoptionen in Erwägung ziehen.

Mo. 23.02.2009

Phlebologie: Minimal invasive und interventionelle OP-Methoden haben sich etabliert

Innovation, bewährte Standards und rhetorischer Schlagabtausch – die 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie bot dem phlebologisch interessierten Chirurgen viele spanndende Gelegenheiten zur Weiterbildung und zum fachlichen Austausch.

Di. 30.12.2008

Proktologie: Stuhlinkontinenz - Diagnostik und Therapie in der Praxis

Stuhlinkontinenz ist auch heute noch oft ein Tabuthema. Es gibt sehr viele Betroffene. Die meisten Formen der Stuhlinkontinenz lassen sich mit Hilfe der Basisdiagnostik diagnostizieren. Eine Besserung des Beschwerdebildes ist in der Regel mit konservativen Methoden möglich. Teil 1 – Diagnostik.

Di. 30.12.2008

Proktologie: Stadienadaptierte Therapie des Hämorrhoidalleidens

Die Therapie des Hämorrhoidalleidens orientiert sich an der Größe des Hämorrhoidalplexus. Eine Basistherapie einschließlich Ernährungsumstellung ist bei allen vier Stadien unverzichtbar. Komplikations- und schmerzarme Eingriffe wie segmentäre Hämorrhoidektomien lassen sich gut ambulant durchführen.

Di. 30.12.2008

Proktologie: Sedierung und Überwachung während der Koloskopie aus Sicht des Chirurgen

Bei endoskopischen Eingriffen wie der Koloskopie ist die Sedierung des Patienten mittlerweile Standard. Die neue S3-Leitlinie zur Sedierung in der gastrointestinalen Endoskopie erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen eine Delegation dieser Leistung an nicht-ärztliches Personal.

Di. 30.12.2008

Olympia 2008: Ein offenes Ohr für Erkrankungen und Wehwehchen der Reiter-Equipe

Vom 27. Juli bis 23 August 2008 betreute Dr. Manfred Giensch als Mannschaftsarzt die deutschen Reiter bei den Olympischen Spielen in Hong Kong. Auszüge aus seinem Medical Report an das Olympische Kommitee zeigen, dass bei der Betreuung der Athleten nicht nur sein chirurgischer Sachverstand gefragt war.

Di. 30.12.2008

Hygiene: Gefährden nicht-sterile Hyaluronspritzen die Keimfreiheit des Operationsfeldes?

Dr. Ernst Tabori ist Ärztlicher Leiter für Bauhygiene und ambulantes Operieren im Beratungszentrum für Hygiene (BZH) in Freiburg. Er berät unsere Leser in allen Fragen der Praxishygiene und Infektionsprophylaxe.

Mi. 29.10.2008

Gefäßchirurgie: Chirurgie der Rezidivvarikose

Rezidive nach Varizenoperationen treten je nach Operateur, Nachbeobachtungszeit und OP-Methode in sechs bis 60 Prozent der Fälle auf, häufig nach unvollständigen Crossektomien oder bei lediglich ligierten Venen. OP-Indikationen und typische Komplikationen ähneln denen des Primäreingriffs.

Mi. 29.10.2008

Hernienchirurgie: Mit allem rechnen: Leistenschmerz, Rezidiv und unwirtschaftliches Arbeiten

Im ambulanten Bereich muss der Chirurg in einer Mischkalkulation entscheiden, welche OP-Technik er wirtschaftlich anbieten kann. Für den Patienten ist dies nicht unbedingt ein Nachteil, denn de Qualität einer Hernienoperation hängt vor allem am Chirurgen – und weniger an der Technik und am Material.

Mi. 29.10.2008

Lymphödem: Das dicke Bein – des Gefäßchirurgen täglicher Alltag

Zum Alltag des Gefäßchirurgen gehört die Abklärung des geschwollenen Beines. Die auf dem Konsilschein vermerkte Verdachtsdiagnose Thrombose bestätigt sich nur in den seltensten Fällen. Zahlenmäßig dominiert das Lymphödem – doch das Lymphsystem ist für viele Chirurgen eine „Terra incognita“.

Mi. 29.10.2008

Ambulante Shuntchirurgie: Für den Patienten segensreich – für den Operateur ein teures „Hobby“

Die ambulante Shuntchirurgie ist eine komplexe Versorgungsform schwerstkranker Patienten und erfordert einen gefäßchirurgisch erfahrenen Operateur. Das Vergütungssystem bildet die Qualität dieser Leistungen jedoch nicht ab, sondern erstattet nicht einmal die reinen Fixkosten.

Do. 28.08.2008

Narbentherapie: Die Ultrasound Scar Therapy (UST) als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL)

Die Narbe ist quasi die Visitenkarte des Chirurgen. Als eine der Hauptverursacher von Narben sollten Chirurgen deshalb daran interessiert sein, für ihre Patienten auch kosmetisch ansprechende Ergebnisse zu erzielen. Bei der Narbentherapie kann die Kombination von Ultraschall und Narbenspezifikum helfen.

Do. 28.08.2008

Gefäßchirurgie: Möglichkeiten und Grenzen der Schaumverödung von Varizen

Die konservative Behandlung der Varikose mit aufgeschäumten Verödungsmitteln entspricht mittlerweile den aktuellen Leitlinien¹. Nach exakter Indikationsstellung eignet sich die Sklerosierung für die Behandlung von Varizen der Stamm- und Seitenäste, Rezidivvarizen und auch von Besenreisern.

Do. 28.08.2008

Hygiene: Ist eine Trennung in septische und aseptische OP-Säle erforderlich?

Dr. Ernst Tabori ist Ärztlicher Leiter für Bauhygiene und ambulantes Operieren im Beratungszentrum für Hygiene (BZH) in Freiburg. Er berät unsere Leser in allen Fragen der Praxishygiene und Infektionsprophylaxe.

Mi. 25.06.2008

DGCH-Kongress: Hämangiome im Kindesalter: Rasch therapieren oder geduldig zuwarten?

Kindliche Hämangiome bilden sich oft innerhalb des ersten Lebensjahrs spontan ohne Narbenbildung zurück, berichtete der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) Dr. Ulrich Hofmann beim 125. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie am 23. April 2008 in Berlin.

Mi. 25.06.2008

Hernienchirurgie: Relevante Komplikationsraten bei der TEP und bei Hernien-OP in Spinalanästhesie

Zwei aktuelle Studien in renommierten internationalen Journals diskutieren die Frage des Zugangsweges und der Anästhesie bei der Reparatur von Leistenhernien.

Mi. 25.06.2008

Hernienchirurgie: Ambulantes Operieren – trotz anerkannter Vorteile ein Subventionsfall

Die moderne Hernienchirurgie sollte nach aktuellem Wissensstand spannungsfrei, mit Netz und ambulant erfolgen. Sie bietet Vorteile für Patienten und Kostenträger, nicht jedoch für die Leistungserbringer in Klinik oder Praxis. Diese müssen die ambulante Hernienchirurgie bis dato meist quersubventionieren, wie Dr. Martin Pöllath berichtet.

Mi. 25.06.2008

Hernienchirurgie: Moderne Operationskonzepte: Differenzierung als Standard?

Die Wahl der geeigneten Methode in der Leistenhernienchirurgie sollte ebenso differenziert erfolgen wie die Betrachtung des Patienten: Jede Hernie ist anders, ebenso hat jeder Patient ein unterschiedliches Risiko- und Belastungsprofil und eignet sich daher nicht für jede Form der Hernienversorgung, wie Dr. Ralph Lorenz berichtet.

Mi. 25.06.2008

Wundbehandlung: Schmerzvermeidung beim Verbandwechsel

Insbesondere bei chronischen Wunden ist die Wundumgebung äußerst schmerzempfindlich. Damit die Patienten angstfrei an der Therapie mitarbeiten, sollten Wundtherapeuten beim Verbandwechsel die sensible Wundumgebung nicht unnötig reizen und Schmerzen durch einfache Tricks vermeiden, wie die Wundtherapeutin Kerstin Protz aus Hamburg berichtet.

Di. 29.04.2008

Wundbehandlung: Chirurgische Therapie hartnäckiger venöser Ulzera

Chronische Wunden erfordern eine interdisziplinäre Therapie aller beteiligten Fachrichtungen mit einem gemeinschaftlich festgelegten Therapiekonzept. Die Therapie venöser Ulzera umfasst dabei die vier Säulen Kompression, Lokaltherapie, chirurgische Sanierung und Physiotherapie, wie der niedergelassene Chirurg Heiner Schmitz berichtet.

Di. 29.04.2008

Bundeskongress: Abstracts der Fachvorträge

Zusammenfassungen ausgewählter Fachvorträge aus dem umfangreichen Programm des 10. Bundeskongresses der niedergelassenen Chirurgen vom 29. Februar bis 2. März 2008 in Nürnberg.

Di. 29.04.2008

AMBU-KISS: Rasur und Antibiotikaprophylaxe – Pro und Contra aus hygienischer Sicht

Eine Auswertung des Nationalen Referenzzentrums für Krankenhaushygiene ergab: Die präoperative Rasur ist bei ambulanten Eingriffen nach wie vor Gang und Gäbe, obgleich sie keine hygienischen Nutzen bietet. Auch der Nutzen einer perioperativen Antiobiotikaprophylaxe ist umstritten. Von Dr. Michael Schweins

Mo. 25.02.2008

Hernienchirurgie: Das chronische Schmerzsyndrom nach Leistenbruchoperation (CPSL)

Chronische Schmerzen sind häufige Komplikationen nach Hernienoperationen. Die Prävalenzrate in der Literatur schwankt allerdings zwischen 0 und 70 Prozent. Eine Übersicht über Ursachen, Strategien zur Prävention, zum intraoperativen Nervenmanagement und zur Diagnostik und Therapie des CPSL. Von Dr. Wolfgang Reinpold.

Mo. 25.02.2008

Community acquired (CA)-MRSA und multiresistente Erreger – eine Bedrohung auch in der ambulanten Chirurgie?

Weltweit gewinnen Infektionen durch multiresistente Erreger (MRE) an epidemiologischer Bedeutung. Sie lassen sich in der ambulanten Chirurgie unter anderem durch konsequente Händedesinfektion, zeitgemäße perioperative Antibiotikaprophylaxe und eine hohe Strukturqualität eindämmen, wie der Freiburger Hygieniker Dr. Sebastian Schulz-Stübner erläutert.

Mo. 25.02.2008

Handchirurgie: Aktuelle Behandlungskonzepte bei Kahnbein- und Mittelhandfrakturen

Kahnbein- und Mittelhandfrakturen können heute in vielen Fällen ambulant versorgt werden. Insbesondere bei Kahnbeinfrakturen haben sich die Behandlungskonzepte in den vergangenen zehn Jahren aufgrund neuer Klassifikationen und operationstechnischer Neuerungen deutlich verändert. Von Dr. Bernd Heidemann.

Mo. 25.02.2008

Umfrage des BNC Wirtschaftsdienstes: Das ewige Lied, das ewige Leid der Praxiskosten

Die durchschnittlichen Praxiskosten eines Chirurgen sind hoch – soviel ist bekannt. Wieviel Prozent des Umsatzes die Praxiskosten beim niedergelassenen Chirurgen genau ausmachen, will der BNC Wirtschaftsdienst nun in einer Umfrage unter den Mitgliedern des BNC herausfinden.

Mo. 25.02.2008

Hygiene: Grundlagen und Umsetzung der Validierung

Noch hat das Robert-Koch-Institut keine klare und eindeutige Position zu bundesweit einheitlichen und verbindlichen Standards für die Sterilgutaufbereitung und Validierung bezogen. Die Hygieneanforderungen der regionalen Gesundheitsämter und Gewerbeaufsichtsbehörden können daher stark voneinander abweichen. Eine Übersicht über die aktuelle Rechtslage von Dr. Ernst Tabori, Ärztlicher Leiter des Beratungszentrums für Hygiene (BZH) in Freiburg.

Do. 03.01.2008

Handchirurgie: Die distale Radiusfraktur und ihre Behandlung

Die distale Radiusfraktur verlangt eine differenzierte Betrachtung und Therapie. Mit winkelstabilen Implantaten lassen sich die meisten Frakturen erfolgreich retinieren. Angesichts des ökonomischen Drucks und der hohen Materialkosten für diese Systeme haben aber auch nicht winkelstabile Systeme und der Fixateur externe ihre Berechtigung, meinen die niedergelassenen Handchirurgen Dr. Karsten Becker aus Gersfeld und Dr. Peter Haensel aus Chemnitz.

Do. 03.01.2008
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